Außentreppe aus Stahl: Korrosionsschutz, Rutschhemmung & Maße
Eine Außentreppe aus Stahl ist robust und langlebig – wenn zwei Dinge stimmen: ein dauerhafter Korrosionsschutz durch Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 und rutschhemmende Stufen für nasse und vereiste Tage. Die Stufenmaße richten sich nach der DIN 18065.
Korrosionsschutz: Feuerverzinkung
Im Freien ist Rost der größte Feind von Stahl. Die Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 überzieht jedes Bauteil mit einer fest haftenden Zinkschicht und schützt es über viele Jahre – auch an Kanten und Schweißnähten. Für eine farbige Optik oder noch längere Standzeit kombinieren wir Verzinkung und Pulverbeschichtung (Duplex-System).
Rutschhemmung: sicher bei jedem Wetter
Außentreppen brauchen Stufen, die auch bei Nässe, Laub und Frost griffig bleiben. Üblich sind Gitterrost-, Tränenblech- oder Lochblechstufen. Die Rutschhemmung wird nach DIN 51130 in R-Klassen (R9 bis R13) angegeben; für stark beanspruchte Außentreppen sind höhere Klassen wie R11/R12 sinnvoll.
Stufenmaße nach DIN 18065
- Schrittmaßregel: 2 × Steigung + Auftritt = 59–65 cm (bequemes Gehmaß)
- Notwendige Gebäudetreppen: Steigung meist 14–19 cm, Auftritt 26–37 cm
- Nutzbare Laufbreite: i. d. R. mindestens 100 cm (Gebäude), 80 cm innerhalb einer Wohnung
- Ab bestimmten Absturzhöhen ist ein Geländer mit normgerechter Höhe Pflicht
Bauformen
Ob gerade Eingangstreppe, Podesttreppe mit Zwischenabsatz oder Wangentreppe – die passende Form hängt von Höhenunterschied, Platz und Optik ab. Geländer und Handlauf planen wir gleich mit; mehr dazu im Ratgeber Treppengeländer innen & außen.
Geschweißt nach DIN EN 1090
Tragende Stahltreppen müssen nach DIN EN 1090 gefertigt sein. Was das bedeutet und warum es für Ihre Sicherheit zählt, lesen Sie im Ratgeber Warum DIN EN 1090 wichtig ist.
Hinweis: allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Normen und die örtliche Bauordnung.
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